Lessons Learned

Lessons Learned

Wiederverwendung von Wissen und FMEA-Vorlagen

Produzierende Unternehmen sind darauf angewiesen, dass ein Produkt­entwicklung­sprozess reibungslos abläuft. Störungen, die auf Fehler zurückzuführen sind, Kosten den Betrieb Zeit und Geld. Dies wirkt sich auf die Liquidität aus. Um Fehler zu vermeiden setzen die Unternehmer Software ein, die Fehler frühzeitig erkennt oder im besten Fall vermeidet (FMEA-Analyse).

Fehler erkennen und vermeiden ist ein wichtiger Baustein. Doch die Erstellung und Pflege von Fehlerlisten und deren Folgen sind zeit- und kostenintensiv. Eine Lösung dieses Problems bringt die Software PLATO e1ins mit ihrem Modul "e1ins.templates".

Unter dem Motto „Lessons Learned“ teilen die Nutzer einer FMEA-Analyse ihre Erfahrungen, indem sie diese in die FMEA-Dokumente innerhalb der Software mit einfließen lassen. Das Ergebnis ist ein ständiger Verbesserungsprozess, der zum Ziel hat, eine verbesserte Version der FMEA-Analyse zu entwickeln.

Was bedeuten FMEA und Lessons Learned?

FMEA ist die Abkürzung für ein Analyseverfahren, das Unternehmen während der Produktion einsetzen, um durch eine rechtzeitige Erkennung oder Vermeidung der Fehler Störungen zu vermeiden, die sonst unnötige Kosten nach sich ziehen.

Die FMEA-Analyse unterstützt das Systemengineering und bietet Lösungen für den Einsatz im Komplexitätsmanagement. Dabei ist die Weiterentwicklung der Software bzw. der in ihr gepflegten Informationen auf Input von außen angewiesen. Nur wenn bekannt ist, wie das FMEA-Analyseverfahren in der Praxis wirklich funktioniert, kann es einen Beitrag dazu leisten, dass Fehler noch schneller erkannt und vermieden werden können. Im Rahmen von Lessons Learned sollen die Nutzer von PLATO e1ins ihre Erfahrungen von bereits bestehenden Projekten mit Hilfe des Moduls e1ins.templates mitteilen können. Aus der Summe aller Informationen lassen sich dann neue Vorlagen entwickeln, die gewährleisten, dass ein Produktionsprozess störungsfrei abläuft.

Lessons Learned ist eine Methode, die das Wissen und die Erkenntnisse derer nutzt, die tagtäglich mit der FMEA Software zur Fehleranalyse und zur Fehlermeidung umgehen und während der Arbeit an ihren individuellen Projekten neue Erfahrungen machen. Damit die neuen Erkenntnisse nicht verloren gehen, werden sie von den Nutzern dokumentiert und an die Verantwortlichen weitergegeben.

Die Verantwortlichen analysieren die Informationen und bewerten sie. Anschließend fließen die Ergebnisse bei der Entwicklung einer neuen Vorlagen-Version ein.

Unterstützung der FMEA-Analyse durch Lessons Learned

Sowohl im Komplexitätsmanagement als auch im Systemengineering und im Dokumentenmanagementsystem tauchen immer wieder Problemfelder auf, die dazu beitragen, dass es keine einheitliche betriebsinterne Arbeitsweise gibt. Aus bisherigen Einsätzen der FMEA-Analyse ist das Wissen bereits vorhanden. Durch das fehlende Feedback im Komplexitätsmanagement verpufft es jedoch ungenutzt. Dies führt z.B. auch dazu, dass Kopien unkontrolliert erzeugt werden. Das ist nicht nur mit einem höheren Zeitaufwand verbunden. Das Unternehmen muss auch zusätzliche Kosten aufwenden, wenn es die Möglichkeit außer Acht lässt, auf bereits vorhandenes Datenmaterial zurückzugreifen, um einen Produktentwicklungsprozess störungsfrei zu steuern.

Die Weiterentwicklung der Software trägt dazu bei, den Produktentwicklungsprozess stetig zu unterstützen.

Lösung: Einführung und Anwendung von FMEA-Vorlagen

Das Nutzer-Feedback kann im Komplexitätsmanagement ebenso praktiziert werden wie im Systemengineering. Ziel ist es, aus den eigenen Erfahrungen systematisch zu lernen und die eigene Arbeit mit der Software zur FMEA-Analyse stetig zu verbessern. Das Wissen der Nutzer zu einer ständigen Verbesserung der Fehleranalyse beim Komplexitätsmanagement, dem Systemengineering und in anderen Unternehmensbereichen genutzt werden können.

Betriebsinhaber und Geschäftsführung profitieren dadurch, dass sich durch die Reduzierung von Kosten und Zeit der gesamte Arbeitsaufwand bei einem Produktentwicklungsprozess verringert.

Aus den mitgeteilten Erfahrungen entwickeln die Verantwortlichen neue Vorlagen, die verbessert dazu beitragen, dass Fehler erkannt oder vermieden werden können. Der Arbeitsaufwand reduziert sich nicht nur bei der Erstellung der Vorlagen, sondern auch bei der regelmäßigen Pflege der Daten innerhalb der Software. Auch dies ist ein Pluspunkt, durch den Unternehmen ihre Kosten noch weiter reduzieren können.

Wird auf vorhandenes Wissen zurückgegriffen, können Fehler schneller erkannt und vermieden werden. Auf diese Weise wird noch ein weiterer Vorteil sichtbar. Kostenintensive Rückrufaktionen lassen sich vermeiden, wenn sich Fehler im Produktionsprozess frühzeitig zeigen und die Ware noch nicht für den Verkauf bereitgestellt wurde. Außerdem gewährleistet das Feedback, dass alle Beteiligten des Produktionsprozesses an einem Strang ziehen und einheitlich an einer Problemlösung arbeiten.

Durch die zentrale Bereitstellung der Daten ist das notwendige Wissen schneller verfügbar. Durch die Reduzierung des Suchaufwands lassen sich unnötige Kosten sparen. Dies wird z.B. auch dadurch deutlich, dass Kopien nicht mehr unkontrolliert erzeugt werden müssen. Durch eine aktive Kommunikation erhalten die Beteiligten mehr Sicherheit. Ergeben sich Änderungen in den Vorlagen, werden die Nutzer umgehend darüber informiert. Sie können dann bequem die individuellen FMEAs aktualisieren.

Hinzu kommt, dass die Vorlagen erst angewendet werden können, wenn sie ausgiebig geprüft und anschließend freigegeben wurden. Dafür sorgt der Freigabeworkflow innerhalb von PLATO e1ns.

Funktion des Freigabeworkflows

Die Funktion des Freigabeworkflows basiert darauf, dass für jeden Produktionsentstehungsprozess die folgenden Schritte erfolgen:

Vorlage erstellen: Die Nutzer der Vorlagen teilen ihre Erfahrungen mit und liefern neue Informationen, die bei der Erstellung einer neuen Vorlagen-Version berücksichtigt werden.

Vorlage prüfen: Nachdem die Vorlage mit den Informationen aus dem Feedback aller Beteiligten neu erstellt wurde, wird sie eingehend überprüft.

Vorlage freigeben: Sobald die Prüfung der Vorlage abgeschlossen ist, wird sie freigegeben und einem zuvor definierten Nutzerkreis zur Verfügung gestellt.

Vorlage verwenden: Die neue Vorlage wird zum Schluss des Freigabeworkflows wiederum dazu verwendet, eine neue Version zu entwickeln. Auf diese Weise trägt Lessons Learned dazu bei, den gesamten Produktentstehungsprozess stetig zu verbessern. Und damit der Verbesserungsprozess nie endet, beginnt Lessons Learned von vorne. Wieder geben die Beteiligten Auskunft über ihre Erfahrungen und geben diese an die Verantwortlichen weiter. Somit ist gewährleistet, dass die FMEA-Analyse immer auf dem aktuellen Stand ist und alle Problemfelder bei der Herstellung eines Produkts berücksichtigt werden. Sobald eine neue Vorlage erstellt ist, werden alle Nutzer automatisch über die Neuerungen informiert.

Fazit

Vom Einsatz des Lessons Learned auf Softwarebasis können Unternehmen insbesondere dadurch profitieren, dass sie ihre eigenen Erfahrungen in einer neuen Version einbringen können.

PLATO e1ns ist als FMEA Software durch die Anwendung des Lessons Learned auch dazu in der Lage individuelle Sachverhalte aufzugreifen und z.B. eine Lösung für ein bestehendes Dokumentenmanagementsystem zu finden. Aber auch in den Bereichen Komplexitätsmanagement und Systemengineering können die Anwender ihr Wissen und ihre gewonnenen Erfahrungen einbringen, um anderen Beteiligten eine Lösung für ihre individuellen Probleme beim Produktionsentwicklungsprozess zu bieten.

Maik Teschner, Fa. Nexperia Germany GmbH

Maik Teschner über den internationalen SCIO™ Einsatz und die Vorteile der PLATO Datenbank Technologie bei Nexperia.

Holger Handelmann, Fa. Lumileds Germany GmbH

Holger Handelmann über den Einsatz der PLATO Riskmanagement Software SCIO™ bei Lumileds Germany GmbH, dem weltweit führenden Anbieter von innovativen Beleuchtungstechnologien.

Jochen Bauhaus, Fa. Johann Borgers GmbH

Jochen Bauhaus über die Gründe für den Einsatz der FMEA Software von PLATO bei der Johann Borgers GmbH.

Gerhard Seifert, Fa. Tenneco GmbH

Gerhard Seifert über die Gründe für den Einsatz der PLATO FMEA Software bei der Tenneco GmbH.

Jürgen Heinzelmann, Fa. Mahle Behr GmbH & Co. KG

Jürgen Heinzelmann über den Einsatz und die Vorteile des Vorlagenmanagement-Systems von PLATO.

Gary Baker, PhD, Johnson Matthey

Gary Baker, PhD, about the reasons for using the PLATO software at Johnson Matthey.

Sie haben Fragen oder wünschen weitere Informationen?

Sie erreichen unsere Kundenberater unter:

+49 451 930986-0

Oder nutzen Sie unser E-Mail-Formular.
Wir melden uns umgehend bei Ihnen zurück.

captcha
Die mit * gekennzeichneten Felder müssen eingegeben werden.
Die PLATO AG finden Sie übrigens auch hier: