TU Dortmund nutzt Förderprogramm der PLATO AG

Juli 2017


Mit PLATO für die Praxis lernen

 

Die Technische Universität Dortmund ermöglicht ihren Studierenden erste praktische Erfahrungen in der Anwendung der erlernten Qualitätsmethoden in am Markt etablierten Software-Lösungen. Mit dem PLATO Hochschulprogramm unterstützt die PLATO AG ein solches Vorhaben. 

Um den Studenten der Technischen Universität Dortmund einen ersten Einblick in eine professionelle FMEA-Software zu ermöglichen, die sie später im Beruf wiederfinden, fiel die Wahl auf PLATO SCIO™. PLATO SCIO™ gehört zu den bekanntesten Softwareprodukten am Markt. Mit dem Hochschulprogramm der PLATO AG konnte der Einsatz an der Universität ermöglicht sowie die im Sommersemester 2016 gesetzten Ziele, eine praxisnahe Software anzuwenden umgesetzt werden. 

Die Technische Universität Dortmund wurde 1968 gegründet, beherbergt ca. 34 000 Studierende und 6 200 Mitarbeiter, davon etwa 300 Professorinnen und Professoren, untergliedert in 16 Fakultäten (Natur- und Ingenieurswissenschaften, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften). 

Die PLATO Software wurde für die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, Lehrstuhl für Hochspannungstechnik, im Studiengang Elektro- und Informationstechnik (Master) und Wirtschaftsingenieurwesen (Master) bereitgestellt. Die Lehrveranstaltung „Entwicklungsmethoden und Qualitätssicherungssysteme“ findet jährlich im Sommersemester statt. Die Struktur des Moduls setzt sich aus den Elementen Vorlesung und Übung zusammen. Im Rahmen der Vorlesung, Themengebiete u.a. Qualitätssicherung, Qualitätsbewusstsein und FMEA, werden die theoretischen Grundlagen zur Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) vermittelt. Dazu gehören u.a. die System-, Konstruktions-  und Prozess-FMEA, Matrix-Vorgehensweise, FMEA Formblatt, Bewertungskriterien und Auswertung. Aufbauend auf der Theorie, wird in der Übung eine FMEA mit Hilfe der PLATO Software durchgeführt. Besonders wichtig war es, dass die Studierenden mit einer FMEA-Software arbeiten, die in der Industrie verwendet wird und sich dort etabliert hat. Dabei erhalten die Studierenden zunächst eine Einführung durch den Übungsleiter in die grundlegenden Funktionen der Software, so dass sie anschließend eigenständig eine FMEA durchführen können. Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse nimmt innerhalb der Veranstaltung eine zentrale Rolle der Lehrinhalte ein. Auch aus diesem Grund sollten die Studierenden die theoretischen Kenntnisse zur FMEA innerhalb eines praktischen Übungsblocks in einer Software anwenden. 

Im Rahmen der Veranstaltung erlernen die Studierenden sowohl die Methoden, die im Entwicklungsprozess von Produkten zur Sicherung der Qualität des Endproduktes ansetzen, als auch deren Anwendung. In diesem Zusammenhang wird ein Qualitätsbewusstsein vermittelt, welches funktionsübergreifend in jeglichen Phasen des Produktlebenszyklus mit aktivem Qualitätsmanagementverhalten verbunden ist. Nach erfolgreichem Abschluss der Lehrveranstaltung verfügen die Studierenden über Kompetenzen zur Erzeugung von Qualität während des Entwicklungsprozesses, die zusätzlich Kenntnisse über Führungsstile, Kommunikationsmethoden und Mitarbeitermotivation einschließen. Mit Hilfe dieser Fähigkeiten sind die Absolventen befähigt, Entwicklungs- und Produktionsstrukturen in der Praxis einzuführen und zu kontrollieren. 

 

Positive Resonanz – Und weiter geht's im Web 

„Die PLATO SCIO™ Software-Familie ist sehr gut und zugleich komplex“, so der wissenschaftliche Mitarbeiter Alessandro Cimino, der das Projekt an der TU ins Leben rief. „Die Software wurde von den Studierenden gut angenommen und das Feedback war sehr positiv, so dass die Anwendung im Sommersemester 2017 fortgeführt wird.“ Mit einer Ausnahme: Anstelle der Risikomanagement-Software SCIO™ wird den Studierenden die Web-Anwendung PLATO e1ns zur Verfügung stehen, die auf der gleichen Datenbasis wie alle SCIO™-Module arbeitet. Die 100-prozentige Webfähigkeit aller e1ns Module ermöglicht den Anwendern den Zugriff und das Arbeiten überall - und das stets auf dem aktuellen Stand. 

Die in e1ns enthaltene FMEA Software gehört zu den effizientesten und effektivsten FMEA-Tools, die zurzeit verfügbar sind. Dies beruht auf der systematischen und praxisnahen Umsetzung der FMEA-Methodik und wird ganz wesentlich durch die eingesetzte Datenbanktechnik erreicht. Aktuell wurde die Lösung in einer Benchmark-Studie zum besten Tool zur Erstellung einer FMEA gekürt. 

 

Das PLATO Hochschulprogramm 

Durch das Hochschulprogramm der PLATO AG erhalten Hochschulen kostenlosen Zugriff auf PLATO SCIO™ bzw. PLATO e1ns Softwarelizenzen für den Einsatz für Studenten. PLATO möchte damit einen Beitrag zur technologischen Bildung leisten und Studenten helfen, sich besser auf die praktische Arbeitswelt vorzubereiten und zukunftsfähige Produkte zu entwickeln. Aus diesem Grund bietet PLATO Hochschulen in Deutschland die Möglichkeit an, sich für das Förderprogramm zu bewerben. 

Die teilnehmenden Hochschulen erhalten einen kostenlosen Zugriff auf PLATO SCIO™ bzw. e1ns Softwarelizenzen für den Einsatz in Vorlesungen. Voraussetzungen sind neben der nicht-kommerziellen Nutzung der Software ein entsprechend themenbezogener Lehrplan, der die Methoden innerhalb der Produktentwicklung behandelt. 

Die Vorteile des Förderprogramms für Hochschulen sind: 

  • Einfacher, direkter Zugriff auf aktuelle Software der PLATO SCIO™ bzw. e1ns Produktfamilie 
  • Praxisbezug durch Software-Unterstützung der Vorlesungsthemen wie Risikomanagement, Produktentwicklung etc.
  • Erweiterung der beruflichen Qualifikation durch den frühen Umgang mit der PLATO Software

 

Ihre Ansprechpartnerin für das PLATO Hochschulprogramm:

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Tanja Kleemann

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